Bad lüften – für mehr Frische im Badezimmer sorgen

Unangenehme Gerüche im Badezimmer lassen sich leider nicht immer vermeiden. Verweilen diese allerdings zu lang, nehmen sie an Intensität zu und werden schnell zum Störfaktor. Damit es gar nicht erst so weit kommt, gilt es, diese rechtzeitig zu beseitigen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Ihr Bad durch richtiges Lüften von unangenehmen Gerüchen befreien und was sie sonst noch tun können, um sich nie wieder Gedanken um schlechte Gerüche in Ihrem Bad machen zu müssen.

Bad richtig lüften: So haben Schimmel und Co keine Chance

Im Bad ist frische Luft besonders wichtig. Manchmal halten wir die Toilette für die Quelle von unangenehmen Gerüchen, während die eigentliche Ursache der Raum selbst ist. Ausreichende Lüftung und Luftbewegung sind nicht nur für den Abzug von Gerüchen erforderlich, sondern auch für die Beseitigung von Feuchtigkeit und Wasserdampf, die ansonsten schnell zu Schimmelbildung führen können. Im Feuchtwarmen finden auch Bakterien einen reichen Nährboden. Das kann mitunter sogar gesundheitsschädlich werden: Schimmel und Bakterien werden eingeatmet und können leichte bis schwere Atemwegserkrankungen auslösen, die in Extremfällen zu asthmatischen Anfällen oder einer Lungenentzündung führen können.

Entsprechend wichtig ist es, im Bad regelmäßig und richtig zu lüften. Was Sie dabei beachten sollten:

  • Insbesondere nach einem Bad oder einer Dusche sollte die feuchte Luft immer sofort ausgetauscht werden. Untrügliches Zeichen für eine zu hohe Luftfeuchtigkeit: Sind alle Spiegel beschlagen, sollten Sie das Fenster öffnen und Ihr Bad ordentlich lüften.
  • Am effektivsten ist das sogenannte Stoßlüften. Dabei wird das Fenster so weit wie möglich geöffnet, um einen maximalen Luftaustausch zu ermöglichen. Der Effekt wird noch gesteigert, wenn man mehrere gegenüberliegende Fenster – auch in anderen Räumen – öffnet und so einen Durchzug herstellt. Lüften Sie zwei- bis dreimal am Tag oder nach Bedarf für fünf bis zehn Minuten auf diese Weise. Im Winter darf die Lüftungsdauer kürzer, im Sommer kann sie länger sein.
  • Vermeiden Sie dagegen, das Fenster dauerhaft gekippt zu lassen. Insbesondere in den Übergangsmonaten und im Winter kann das die Schimmelbildung begünstigen, da die ständige Zufuhr von kalter Luft die fensternahen Wände auskühlen und feucht werden lässt.
  • Wenn das Bad kein Fenster hat, öffnen Sie die Fenster der umliegenden Räume, um für eine leichte Luftbewegung zu sorgen, und halten Sie die Tür des Badezimmers möglichst häufig offen. Die Installation von Abzugsventilatoren kann in schlecht zu belüftenden Räumen Abhilfe schaffen. Sie saugen die feuchte Luft aus dem Raum und sorgen so für ein trockenes Klima. Das Bad muss dazu allerdings an einen Luftschacht angeschlossen sein, um die abgesaugte Luft abzuleiten. Fensterlose Bäder in Mietwohnungen müssen laut Bauordnung mit einer solchen Abzugsanlage ausgestattet sein.
  • Wenn dennoch keine Möglichkeit besteht, im Bad richtig zu lüften – etwa weil die Abluftanlage defekt oder veraltet ist –, können Sie mit einem Luftentfeuchter Abhilfe schaffen. Schon relativ preisgünstige und kleine Geräte machen bereits einen großen Unterschied. Sie lassen sich einfach aufstellen und helfen, feuchtigkeitsbedingter Schimmelbildung vorzubeugen.
     

Für noch mehr Frische im Bad: Verwenden Sie Toilettenreiniger und -steine

Richtiges Lüften im Bad ist das A und O, wenn es darum geht, schlechte Gerüche wieder loszuwerden. Zusätzlich zum regelmäßigen Lüften und Belüften ist eine gute Badhygiene wichtig, um der Entwicklung schlechter Gerüche im Raum vorzubeugen. Mindestens einmal die Woche sollte das WC gründlich gereinigt werden – vergessen Sie dabei bitte nicht, auch die Klobürste zu reinigen. Verwenden Sie Bref Power 11x Effekt WC KraftGel, um hartnäckigen Schmutz und Kalkablagerungen sowohl über als auch unter der Wasserlinie zu entfernen.

Ist Ihre Toilette erst einmal sauber, sollten Sie dafür sorgen, dass sie es auch bleibt. Hängen Sie deshalb einen Duftspüler ein, damit Ihre Toilette auch zwischendurch stets sauber riecht. Duftspüler wie WC Frisch Kraft Aktiv werden bei jeder Spülung aktiviert, sorgen für Sauberkeit und setzen angenehme, desodorierende Duftnoten frei. Sie beseitigen Uringeruch sowie andere Gerüche und sorgen für Hygiene im Toilettenbecken.

Bad lüften mal anders – mit Pflanzen und Blumen

Pflanzen sind hervorragende Helfer, wenn es darum geht, Schadstoffe aus der Luft zu filtern. Natürlich können luftreinigende Pflanzen das Lüften im Bad nicht komplett ersetzen, hierbei jedoch unterstützend wirken.

Erwecken Sie Ihr Badezimmer mit Pflanzen und Blumen zum Leben – diese sorgen für eine wohnliche Atmosphäre und natürlichen Duft im Raum. Dieser Effekt lässt sich am leichtesten mit einem Potpourri erzielen. Potpourris benötigen wenig Pflege, sind effektiv und setzen einen starken, intensiven Duft frei, der weniger angenehme Gerüche überdeckt.

Sie können auch mit getrockneten Pflanzen experimentieren, die Sie in Gefäße füllen. Minze verströmt einen angenehmen Duft, der dem Raum eine individuelle Note verleiht und auch in feuchteren Räumen lange anhält. Auch Trockenblumen werten jeden Toilettenraum auf, da sie nicht nur hübsch aussehen, sondern auch gut riechen. Kleine Sträuße aus Lavendel, Schafgarbe und Disteln, die an Spiegeln oder Gardinenleisten aufgehängt werden, verleihen dem Raum einen Hauch Landhaus-Atmosphäre. Sie sollten jedoch daran denken, dass auch diese hübschen Pflanzen schimmeln können; deshalb müssen Sie die Sträuße regelmäßig ersetzen.

Frische im Bad dank richtigem Lüften, Sauberkeit und natürlichen Düften

Der Haushalt bringt viele alltägliche Probleme mit sich, die regelmäßige Arbeit und Aufmerksamkeit benötigen. Unangenehme Gerüche im Badezimmer sollten jedoch keines davon sein. Halten Sie sich einfach an die drei Regeln, die wir in unserem Beitrag näher beleuchtet haben: Hygiene, eine angenehme, natürliche Beduftung und das richtige Lüften im Bad. Diese Elemente erfordern minimalen oder gar keinen Arbeitsaufwand – und Ihre Toilette wird nie wieder unangenehm riechen.

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